20170127 Bild Nähe Standort Wetterstation    Wetterstation Kurort Oberwiesenthal, Hammerunterwiesenthal, 817m ü.NN.

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 Rückblick:   Wetterrückblick Oberwiesenthal

Sommer 2018

Der meteorologische Sommer war deutlich zu warm und zu trocken. Die durchschnittliche Temperatur der 3 Monate Juni, Juli und August betrug 15,15°C. Der wämste Monat des Sommers war der August mit 16,25°C.
 

Wolken am Abend 20180809 abendliche Wolken am 09.08.2018

Im Juli wurden sowohl die höchste als auch die tiefste Temperatur des Sommers 2018 gemessen. Die Tiefsttemperatur betrug 0,9°C (02.Juli, 05:30 Uhr) und die Höchsttemperatur 29,0°C (31.Juli, 11:50 Uhr). Damit wurde der bisherige Stationsrekord für die Maximaltemperatur seit Aufzeichnungsbeginn am 11.07.2017 um 0,1°C (01.August 2017, 28,9°C, 15:00 Uhr) knapp übertroffen.

Die Niederschlagssumme des Sommers lag bei nur knapp 148 l/qm. Während der Juni (81,8 l/qm) noch einigermaßen im Niederschlagssoll lag, war der August besonders trocken mit nur 21,6 l/qm.

Weiter traten nur wenige, leichte Gewitter auf.

Frühjahr 2018

Das Frühjahr 2018 war insgesamt deutlich zu mild und zu trocken, auch wenn das Frühjahr im März zu kalt startete. Die Durchschnittstemperatur betrug im März lediglich -1,6°C, die Tiefsttemperatur lag sogar bei -15,9°C (01.03. und wurde am 20.03. mit -15,4°C fast nochmals erreicht). Die Höchttemperatur betrug +12,6°C (11.03.).


Der April war dagegen mit einer Mitteltemperatur von +9,2°C deutlich zu mild und auch wieder zu trocken. Die Temperaturen lagen zwischen -4,1°C (Minimum 06.04.) und +22,6°C (Maximum 20.04.).

Der Mai fiel mit durchschnittlich +12,3°C wiederum viel zu warm aus. Der letzte Frost in dem Frühjahr 2018 wurde mit -0,8°C bereits am 02.05. erreicht und damit ungewöhnlich früh. Die höchste Temperatur brachte der 29.05. mit +24,5°C; damit wurde ein Sommertag (>=25°C) nur knapp verfehlt. Die andauernde Trockenheit wurde mit den beiden Starkniederschlagsereignissen am 23.5. (19,8 l/qm mit teilweisem Hagel) und dem Folgetag, dem 24.5. (55,6 l/qm) unterbrochen. Insgesamt kam der Mai damit zu 94,3 l/qm.


Morgendämmerung Hammerunterwiesenthal 20180525
Morgendämmerung 25.05.2018

Der letzte Schneedeckentag war in diesem Jahr bereits am 28.03.2018. Zusammenfassend gab es in der zurückliegenden Wintersaison 117 Schneedeckentage und 46 Tage mit Neuschnee. Die Neuschneesumme betrug 226cm und die maximale Schneehöhe 45cm (18.12.).

Winter 2017/18

Der meteorologische Winter 2017/18 war zwar insgesamt etwas zu mild, jedoch insgesamt winterlich. Dabei verliefen die 3 Monate sehr unterschiedlich. Der Dezember war mit -0,9°C Mitteltemperatur zu mild. Durch die häufige zyklonale Nordwestlage kam es zu häufigen Schneefällen. Mit 45cm wurde die höchste Gesamtschneehöhe des Winters bereits am 18.12. gemessen. Es wurden 13 Eistage und 2 sehr kalte Tage (Temperatur < -10°C) registriert.

Hammerunterwiesenthal 20171207 07.12.2017       Haloringe am Fichtelberg 20171218 Haloringe am Fichtelberg 18.12.2017

Hammerunterwiesenthal 20171218
Hammerunterwiesenthal 18.12.2017           Haloring am Fichtelberg 20171218

Das Jahr 2018 startete mit dem Januar sehr mild. Die mittlere Temperatur des Januars lag bei +0,2°C und damit nicht nur deutlich zu warm, sondern sogar im Plusbereich. In dem Monat gab es 8 Eistage, 23 Frosttage und lediglich 2 sehr kalte Tage. Weiter war es oft sehr windig (Windrichtung hauptsächlich SW) und am 18. Januar überquerte uns Orkan Friederike. Am 24. wurde mit +7,8°C die höchste Temperatur gemessen. Die höchste Schneehöhe des Monats wurde am 23. mit 40cm registriert.

Durchbrochene Schneedecke am 06.01. und deutlich mehr Schnee am 23.01.2018:

   Hammerunterwiesenthal 20180106    Schneeberge Hammerunterwiesenthal 20180123

Der Februar im meteorologischen Winter 2017/2018 verabschiedet sich mit der tiefsten Minimum Temperatur des Winters mit -22,1°C (05:49 Uhr) und der niedrigsten Tages Maximal Temperatur mit -10,9°C (15:38 Uhr). Der 28. Februar ist zugleich der 12. Dauerfrosttag (Eistag) in Folge. Insgesamt war der Februar viel zu trocken (nur 7,4 l/m2) und deutlich zu kalt. Der Februar kommt auf 24 Eistage (Tmax <0°C), 28 Frosttage sowie 14 sehr kalte Tage (Temp. <-10°C). Die Durchschnittstemperatur beträgt ca. -6,6°C.

                      Blick auf Oberwiesenthal und Fichtelberg 20180225
Blick auf Oberwiesenthal und Fichtelberg am 25.02.2018

    
 Hammerunterwiesenthal 20180225 Hammerunterwiesenthal 25.02.2018
Zwischen Hammer- und Unterwiesenthal 20180225

Insgesamt schloss der Winter mit einer Mitteltemperatur von -2,43°C ab. Besonders waren auch 4 Schneegewitter mit Blitz und Donner, sowie kräftigen Schneefällen und Temperaturstürzen. Eine Schneedecke war in den drei Monaten bis auf 10 Tage (an diesen Tagen lagen lediglich Schneereste) zu verzeichnen. Es vielen zusammen addiert 159cm Neuschnee (01.12.17 bis 28.02.18).



Herbst 2017

Der meteorologische Herbst 2017 verlief sehr abwechslungsreich. Im September war es anfangs mild mit bis zu 18,2°C (06.09.) bevor es in der mittleren Dekade sehr windig wurde mit Spitzenböen aus SSW bis 67,6 km/h. Nachfolgend wurde am 17.09. mit -0,3°C der erste Luftfrost erreicht.

Der Oktober war Mitte des Monats sehr mild und mit 21,7°C (17.10.) wurde sogar eine höhere Temperatur als im September erreicht. Am 29.10. überquerte dann das Orkantief "Herwart" das Erzgebirge mit Spitzenböen am Fichtelberg sonntagmorgens von 178 kmh/h und an unserer Wetterstation mit 75,6 km/h. Nachfolgend kam es zu einem markanten Temperaturrückgang mit ersten Schneeflecken im Bereich der Station. Der folgende November war von winterlichen Einschüben mit Schneefällen geprägt. Die maximale Schneedecke betrug 21cm (20.11.) und die Tiefsttemperatur wurde am Ende (30.11.) mit -7,2°C erreicht.

 

Sommer 2018

Der Sommer 2017 war im Erzgebirge wie auch deutschlandweit zu mild. Er verlief hier rund um den Fichtelberg recht unspektakulär; es gab  unterdurchschnittliche Gewitterlagen und keine besonderen Unwetterereignisse. Weiter gab es in Oberwiesenthal von Juni bis August keine heißen Tage (Temp max >= 30,0 °C) und auch keine tropischen Nächte (Temp min >= 20 °C). Die Maximaltemperaturen lagen an unserer Station in 817m ü. NN z.B. im Juli bei 27,2 °C und im August bei 28,9 °C. Empfindlich kühl wurde es im Juli nachts am 13. und 14. Juli mit Tiefstwerten von 4,4 °C und 4,3 °C und am 22. und 23.August mit 2,8 °C und nur 1,2 °C. An den beiden Tagen war auch Bodenfrost mit Reifbildung zu beobachten.

Fichtelberg Juli 17 DSC_1985komp Blick vom Fichtelberg in Richtung Westen

                                                                                                                Blick zum Fichtelberg DSC_0331komp
Unterwiesenthal

                                                                                                                                                       TierfigurenFichtelbergDSCN2532komp
Holzfiguren am Fichtelberggipfel

 

Frühjahr 2017

Der Frühjahrsmonat März 2017 war auch im oberen Erzgebirge aussergewöhnlich mild. So wurden auch in Oberwiesenthal größtenteils nur noch Schneereste angetroffen. Die im Winter zusätzlich beschneiten Skipisten waren rund um Fichtelberg (1215m) und Keilberg (Tschechien, 1244m) weiterhin im Betrieb. Zum Monatswechsel brachte dann Hoch "Marrit" am Fichtelberg fast Rekord Höchsttemperaturen. In den tieferen Lagen Sachsens kletterte das Thermometer bei blauem Himmel sogar bis auf 24°C. Nach noch mildem Start in den April folgte dann spätestens ab 07.04.2017 mit Schneeregen und in den folgenden Tagen mit Schneefall und Neuschneedecke bis 15cm oberhalb von rund 750m ein deutlich zu kalter Witterungsabschnitt, welcher dann ungewöhnlich lange bis Ende April anhielt. Der Skibetrieb am Keilberg ging daher bis zum 23. April 2017. Insgesamt konnte der Keilberg somit zwischen dem 19.11.2016 und dem Saisonschluss 144 Tage Skibetrieb anbieten. Die mehr sonnenseitig exponierten Skipisten rund um den Fichtelberg kamen insgesamt auf 120 Skitage.

Wetterückblick Bild März  Schneereste in Hammerunterwiesenthal 16.03.2017

                                                                   Wetterrückblick 160417
Hammerunterwiesenthal 17.04.2017


                                 Wetterrückblick April 2017 Bild 2
Hammerunterwiesenthal 17.04.2017

   Wetterrückblick April 2017 Bild 3
viel Schnee in Hammerunterwiesenthal am 18.04.2017

                                                                            Wetterrückblick April 2017 Bild 4
18.04.2017

 

Winter 2016/17

Der Dezember 2016 verlief überwiegend mild. Die Niederschläge fielen unterhalb von 1000m meist als Regen, so dass sich nur oberhalb davon eine dauerhafte Schneedecke halten konnte. Erst zum Jahreswechsel wurde es kälter und es bildete sich auch in 800m eine rund 5cm hohe Schneedecke.

Anfang Januar 2017 setzten dann stärkere Schneefälle ein, welche mit nur kurzen Unterbrechungen eine höhere Schneedecke auch in tiefer gelegene Regionen des Erzgebirges brachten. Gegen Mitte Januar stieg die Schneefallgrenze bei stürmischen Wind nochmals kurzzeitig auf rund 800m an, bevor sich mit kräftigen Schneeschauern wieder kalte Luft durchsetzte. In Hammerunterwiesenthal lagen die Tiefstwerte oft um -15°C und die Tageshöchstwerte zwischen -3°C und -10°C. Die maximale Schneehöhe betrug 70cm.

Im Laufe des Februars stiegen die Temperaturen kontinuierlich an. Während es bei meist sonnigem Wetter weiterhin mäßigen bis starken Nachtfrost gab, stiegen die Tagestemperaturen auf Werte um den Gefrierpunkt. In der dritten Februardekade 2017 setzte dann bei weiter steigenden Temperaturen nachhaltiges Tauwetter ein.

Schneefräse nötig 20170106 Schneefräse erforderlich in Hammerunterwiesenthal am 06.01.2017...

                                    Ausgang zugeschneit 20170106
...nachdem man es am 06.01. trotz Schneemassen ins Freie geschafft hatte

                     Schneeberge 20170127
Schneeberge Hammerunterwiesenthal 27.01.2017